NEWS DIESELSKANDAL

28.07.2017

PORSCHE ABSCHALTVORRICHTUNG ÄHNLICH WIE VW

 

Auch die Volkswagen-Tochter Porsche hat nach Angaben von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eine unzulässige Abgassoftware in einem Dieselfahrzeug eingesetzt. Laut Dobrindt wurde beim Porsche Cayenne, einem SUV-Modell mit Drei-Liter-TDI, eine illegale Abschalteinrichtung für die Reinigung von Abgasen festgestellt. Für europaweit 22.000 Exemplare des mit diesem Motor ausgestatteten Cayennes der Abgasnorm Euro 6 werde nun ein Pflichtrückruf angeordnet.

 

Es handelt sich um die gleiche Voregensweise wie bei den betroffen VW- Modellen: Eine sog. Defeat Devices wird verwendet: Dabei handelt es sich um illegale Abschalteinrichtungen. Sie erkennen, wann das Auto auf einem Prüfstand steht. Nur dann werden die Abgasreinigungssysteme so hochgefahren, dass sie die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte erfüllen.

 

Sollte dies zutreffen, können betroffene Kunden Schadensersatz, Minderung oder Rücktritt vom Kaufvertrag geltend machen.

 

Damit weitet sich der Abgas-Skandal aus, nachdem am 02.06.2017 bereits ein Rückruf der Audi Modelle A8 und Audi A7 mit V6 und V8 TDI Motoren der Baujahre 2010-2013 erfolgte. Auch diese Modelle seien von zu hohen Schadstoffemissionen betroffen. 

 

Vollständige Aktivierung der Abgasreinigung nur auf dem Prüfstand

 

Die betroffenen Modelle können am Lenkwinkel erkennen, dass sie auf einem Prüfstand stehen und die Abgasreinigung dann voll aktivieren – während die Wagen im normalen Straßenbetrieb mehr Schadstoffe ausstoßen, als gestezlich zulässig. Das KBA ordnet daher einen Pflicht-Rückruf für 24.000 Fahrzeuge.

 

Hersteller des Motors ist AUDI

 

Der Motor für die Cayenne-Dieselvariante stammt von Audi. Bei Audi hatten Tests ebenfalls eine unzulässige Abgaseinrichtung in einigen Modellen aufgedeckt, weswegen der Hersteller 24.000 Fahrzeuge zurückrufen muss. Volkswagen will nun auch prüfen, ob im Modell Touareg der drei Liter große Audi-Dieselmotor eingesetzt wird. Davon ist auszugehen!

 

WAS KÖNNEN SIE TUN?

 

Autobesitzer deren Fahrzeuge von diesem Rückruf betroffen sind oder vermuten, dass sie einen von dem Abgas-Skandal betroffenen Pkw gekauft haben, können gtenauso wie in den VW-Fällen, Schadens-ersatzansprüche, Minderung und Rücktritt vom Kaufvertrag geltend machen. 

 

Aber auch wenn sie diese schon durchgeführt haben, besteht weiter die Möglichkeit ihre Ansprüche geltend zu machen.

 

Rufen Sie uns an wir beraten Sie hierzu gern!

 

WICHTIG: MACHEN SIE DIE ANSPRÜCHE vor Durchführung einer etwaigen Nachbesserung (UPDATE)  geltend. 

 

 


Anrufen

E-Mail

Anfahrt