INFORMATIONEN

 

Welche Modelle sind vom Abgasskandal betroffen?

 

Sollten Sie eines der nachfolgend gelisteten Fahrzeuge fahren, oder die Eingabe kein Ergebnis bringen,

(wir haben festgestellt, dass dies oft nicht richtig ist, insb. bei Audi!)

empfehlen wir Ihnen, Ihre Ansprüche von uns prüfen zu lassen.

 

MERCEDES

Betroffene PKW Diesel Recall Mercedes-Benz
uebersicht-modelle-diesel-rueckruf-publi[...]
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Hier können Sie überprüfen, ob ihr PKW betroffen ist. 
 
Betroffen sind: 
  • A-Klasse
  • B-Klasse
  • C-Klasse
    • C 180d
    • C 200d
    • C 180 BlueTEC
    • C 200 BlueTEC
    • C 220d
    • C 250d
    • C 220 BlueTEC
    • C 250 BlueTEC
    •  
  • CLA
  • CLS
  • E-Klasse
    • E 350 BlueTEC
    • E 350D (nur Coupé)
  • G-Klasse
    • G 350d
    • G 350 BlueTEC
  • GL
  • GLC (220d und 250d)
  • GLE 250d
  • GLK
  • SLK
  • S-Klasse
    • S 300 BlueTEC Hybrid
    • S 300h
  • Vito (1.6 und 2.2)
 
Wie alle Hersteller machen dies es einem nicht leicht die Seite zu finden, wo man die FIN eingibt, um überpürfen zu können, ob der eigene PKW betroffen ist. Wir haben Ihnen daher einen Screenshot von der Internetseite gemacht: Sie folgen dem Link  und scrollen bis ganz unten auf der Internetseite bis Sie dieses Bild finden:

PORSCHE​

 

Der Porsche Cayenne wurde aufgrund einer Information eines Informanten getestet. Der Pkw stellt offensichtlich an Hand einer Abschaltsoftware fest, wann er auf dem Prüfstand ist und wann im realen Fahrbetrieb.

 

Mittels eines Laptops wurde festgestellt, dass der Motor beim Starten in einen eine sog. „WU“ Modus schaltet. In dem Moment wo der Pkw losfährt schaltet der Pkw den WU-Modus Nr. 22357 in den „DS“ 17491 um. Sodann wurde der Porsche vom TÜV Nord geprüft. Zuerst auf dem Prüfstand: Dort schaltet ausweislich der Softwareanalyse der Porsche nicht in einen anderen Modus als „WU“. Dort wird wie vom Gesetzgeber gefordert die Prüfstandsfahrt (Stadt, Land etc.) durchgefahren. Dies ca. 20 Minuten. Die Werte liegen hier bei ca. 48 Milligramm NOX-Schadstoffausstoß. Vorgegeben sind 80 Milligramm. Damit ist der Grenzwert eingehalten. Sodann wurde getestet im DS-Modus: Die verschiedenen Modi konnten erst durch den Fachmann Felix Domke entdeckt werden. Dieser teilt mit, dass im Gegensatz zu den Manipulationen von VW offensichtlich die Manipulationen beim Porsche Cayenne noch ausgereifter sind. Üblicherweise würde man sich die Motorsteuerungssoftware anschauen. Im Fall des Porsche Cayenne hat man sich das Getriebe angeschaut. Dieser verfügt über ein Automatikgetriebe. Es bestand der Verdacht, dass die Getriebeautomatik anders schaltet, wenn der PKW sich auf dem Prüfstand befindet, als auf der Straße. Herr Helge Schmidt vom TÜV Nord Essen hat dann folgendes Ergebnis bei dem DS-Modus repräsentiert:

 

Es wurden 134 Milligramm NOX festgestellt. Im Vergleich zu zulässigen 80 Milligramm bedeutet dies eine 134 %ige-Überschreitung. Es handelt sich offensichtlich nicht um eine gesetzeskonforme Abschaltvorrichtung, die sogar besonders ausgereift im Vergleich zu der Abschaltvorrichtung von der VW AG ist. Sie dient in keinem Fall dem Schutz des Motors und ist daher illegal.

 

Die Porsche-Diesel sind mit einer illegalen Abschalt-Einrichtung ausgestattet:

  • Porsche Macan S 3.0 Diesel (V6 Dieselmotortyp: VW EA897)
  • Porsche Cayenne Diesel / Porsche Cayenne S Diesel (V6 Dieselmotortyp: VW EA 897)
  • Porsche Panamera 4S Diesel (V8 Dieselmotortyp: VW EA898)
Urteil LG Ulm 3 O 157-18.pdf
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LG Stuttgart_ 6 O 175 17.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Was Sie bei einer Rückabwicklung des Kaufvertrages erhalten

 

Die Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruches gegen den Hersteller Ihres Fahrzeugs ist,d ass Sie so gestellt werden, als wenn Sie den Kaufvertrag nicht abgeshclosssen hätten. Der Kaufvertrag wird also rückabgewickelt.

Sie geben das manipulierte Auto zurück und  erhalten im Gegenzug den Kaufpreis zurück. Vom Kaufpreis wird nur der Vorteil den Sie durch die Nutzung des PKW hatten abgezogen. Der Wertverlust, den Ihr Fahrzeug durch den Abgasskandal erlitten hat, fällt nur noch dem Hersteller zur Last.

Die Nutzungsentschädigung berechnet sich wie folgt:

Kaufpreis * Gefahrene Kilometer / (gewöhnliche Gesamtlaufleistung [typischerweise 250.000 km, wo bei diese zwischen 250.000km bis zu 450.000km variiert] – Tachostand bei Kauf)

 

Anmerkung zur Laufleistung: In der Rechtsprechung wird überwiegend eine Laufleistung von 250.000 km bis 300.000 km vertreten. Wir sind jedoch der Auffassung, dass bei Pkw mit 2,0 l Motoren und erst recht für 3,0 l Motoren eine Gesamtlaufleistung von 450.000 km angemessen und richtig ist.

 

Zudem machen wir für Sie auch zusätzliche Aufwendungen größerer Art (z.B. Reparaturen, Inspektionen etc.) geltend , da diese Aufwendung für bei Ihnen nicht angefallen wären, wenn sie den Kaufvertrag nicht abgeschlossen hätten.

 

UPDATE 2019: Inzwischen vertreten wir auch die Auffassung, dass keine Nutzungsentschädigung gegenzurechnen ist

 

Sie tragen nicht den Wertverlust des PKW und müssen keine Fahrverbote fürchten.

 

Rufen Sie uns an, wir teilen Ihnen gerne mit, welche Zahlungen Sie bei Rückgabe des Pkws erwarten können !

 


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